Über uns

Unsere Wurzeln

Plateliai

Uralte Esche im Park von Plateliai, Niederlitauen, Herbst 2012

Rima wuchs im Kreis Šakiai (etwa 50km westlich von Kaunas) auf einem kleinen Hof als älteste von fünf Geschwistern auf. Auch in der Sowjetunion hielt sich ihre Mutter fest zur katholischen Kirche, weshalb auch alle Kinder im katholischen Umfeld erzogen worden sind. Nach dem Abitur studierte Rima in Vilnius Keramiktechnologie, ab 1991 in Šiauliai Deutsch und Russisch. Bei einer Evangelisation 1993 in Kaunas entschied sie sich für ein Leben mit Jesus. 1995/96 absolvierte Rima den A-Kurs am Neues Leben-Seminar in Wölmersen, Kr. Altenkirchen (nun Theologisches Seminar Rheinland). Ihr grosses Hobby sind Zimmerpflanzen wie Orchideen und das knappe Dutzend Sittiche auf dem verglasten Balkon.

konfirmation

Rimas Konfirmation im Mai 2009 (mit Pfr. Romas Pukys)

Holger stammt aus Eschede, Kreis Celle, wurde in der lutherischen Kirche und der landeskirchlichen Gemeinschaft gross. Die Großeltern waren Flüchtlinge aus Pommern und dem Sudetenland. Er hat drei jüngere Geschwister. Im Neues Leben-Zentrum absolvierte er seinen Zivildienst. 1989/90 studierte Holger Kommunikationsdesign in Wiesbaden, wechselte dann zum Neues Leben-Seminar. Ende 1993 zog er nach Litauen, um das deutsch-litauische Team von „projekt L.“ (Neues Leben Medien in Litauen) zu verstärken. In seiner Freizeit geht er mit Vorliebe ins Kino.

Holger ist Mitglied in der World Reformed Fellowship, in der Bibelgesellschaft Litauens, Mitgründer (Träger) des Forschungs- und Informationszentrums neuer religiöser Bewegungen (Naujųjų religijų tyrimų ir informacijos centras, NRTIC, Vilnius), Vereinsmitglied von Neues Leben e.V. (D) sowie Mitglied des Gemeindehilfsbundes (D).

Holger Lahayne

Holger spricht beim Nationalen Gebetsfrühstück, Oktober 2008 (Präsidentenpalast Vilnius)

Beide heirateten 1997. Im folgenden Jahr wurde in Šiauliai Isabelle geboren, zwei Jahre darauf Benjamin, 2005 folgte Amelie und schließlich Ludvic 2006. Der Nachname (spr. la‘än) geht auf hugenottische Wurzeln zurück (französische Protestanten, die um 1700 nach Brandenburg flohen). Bis 2008 waren Holger und Rima Mitglieder der Freien christlichen Gemeinde in Šiauliai (bis 2003 im Baptistenbund); seitdem gehören sie zur evangelisch-reformierten Kirche des Landes.

Familie

Familie an der Burg von Kaunas, Juni 2011

Unsere Kinder

Isabelle

Isabelle mit ihrem Hund Woody

 

Isabelle, unsere Älteste, wurde im Herbst 1998 geboren. Von allen Kindern spricht sie das beste Deutsch. In der Schule glänzt sie nun auch im Englischen – in Mathe und Physik nicht gerade. Seit September 2013 geht sie auf das Šalkauskis-Gymnasium in Šiauliai. Isabelle liest gerne Sherlock-Holmes- und Agatha-Christie-Geschichten und Romane von Jane Austen. Sie mag Tiere und natürlich besonders ihren geliebten Mischling Woody. Im Sommer ist die Wasserratte kaum aus den Badeseen zu bekommen.

Benjamin

Benjamin

 Benjamin, oft Beni genannt, ist unser Jubiläumskind aus dem Jahr 2000 und wurde an unserem kirchlichen Hochzeitstag geboren. Er interessiert sich für Geschichte und Schlachten, aber auch Fussball und jeden Ballsport. Am PC spielt er gerne „Minecraft“, und in Informatik hat er nicht zufällig eine Eins. Unser grosser Individualist kommt zwar in der Schule gut mit, aber in diesem Zwangssystem à la „Nordkorea“ (O-Ton Beni) wird er sich wohl nie richtig wohlfühlen.

Amelie

Amelie

Amelie ist mit ihrer Vorliebe für Puppen, Donald-Duck-Comics, „Lego Friends“, schicke Schuhe und Kleider ganz Mädchen. Sie kann sich, anders als die grosse Schwester, hervorragend konzentrieren, Stunden in Bücher und Malereien vertiefen oder mit ihrem kleinen Bruder lange und friedlich spielen. Von allen Kindern hat sie wohl den grössten Dickkopf, ist anderseits aber auch eine zuverlässige Helferin in der Küche, deckt gerne den  Tisch. Leider läuft es in der Schule für sie noch nicht so rund, aber im Sport ist sie die Beste. Daher geht sie ab Herbst 2013 auch  zur Schwimmschule.

Ludvic

mmm Ludvic

Ludvic ist unser Jüngster. Sein Name ist eine französische Variante von Ludwig (entsprechend dem Nachnamen), in Litauen wird er Liudvikas gerufen. „Ludi“ liebt alle fahrbaren Untersätze und lernte am frühesten das Radfahren. Automarken kann er so gut wie alle unterscheiden. Höhepunkt eines Jahres: Besuch einer Autorrallye. Aber es scheint auch auf einem anderen Gebiet eine Begabung bei ihm zu geben, nämlich in der Musik. So wird Ludvic ab September 2013 nicht nur eingeschult, sondern besucht dann auch noch auf grossen eigenen Wunsch hin die Musikschule.